3 Fragen an das neue Vorstandsmitglied Christoph Kelzenberg

Dr. Christoph Kelzenberg, Director Digital Innovations bei Phoenix Contact, wurde als Vorstandsmitglied in die IDTA berufen. In einem kurzen Interview berichtet er über seine Erfahrungen im Bereich Digitaler Zwillinge und Automatisierung und seine Ambitionen für die neue Rolle.

Was ist dein beruflicher Hintergrund und wie überschneidet sich die Tätigkeit mit dem Digitalen Zwilling?

Meine Promotion am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen thematisierte die Erstellung digitaler Zwillinge in der Produktion, daher gab es bereits vor der Zeit bei Phoenix Contact Berührungspunkte. Aktuell verantworte ich eine Innovationsabteilung mit Fokus auf digitale Technologien, aufgehängt im Chief Digital Office. Gemeinsam arbeiten wir daran, die Vision einer standardisierten und automatisierten industriellen Datenlogistik in die Realität zu überführen – mit der Verwaltungsschale als zentraler Enabler.

Bei welchen Aktivitäten der Verwaltungsschale/der IDTA warst du bisher involviert?

In meinem Team treiben wir mehrere Aktivitäten rund um die Verwaltungsschale voran: die Entwicklung und den Ausbau unseres AAS-Servers, die Einführung und Umsetzung neuer Submodelle, die Evaluierung fehlender Technologiebausteine sowie das Onboarding neuer Bereiche innerhalb von Phoenix Contact. Darüber hinaus – und dort engagiere ich mich hauptsächlich – arbeiten wir verstärkt mit Softwareunternehmen daran, die Systeme „AAS-ready“ zu gestalten.

Warum ist eine Initiative bei der IDTA wichtig?

Die Community der IDTA besteht aus einer Vielzahl aktiver Mitgliedsunternehmen. Deren Mitarbeitende arbeiten gemeinsam an industrietauglichen Konzepten und Standards rund um den digitalen Zwilling – inklusive deren Erprobung für die Anwendung in der betrieblichen Praxis. Es gibt keine bessere Möglichkeit, alltägliche Probleme rund um die industrielle Datenlogistik im Konsortium mit anderen Industrieunternehmen fundiert und schnell zu lösen.